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Schulprogramm des Gymnasiums Altenholz

Stand: September 2009

Vorwort

Pädagogische Zielsetzung

Unterrichtsangebot

Gestaltung der Oberstufe

Orte des Lernens

Schulgemeinschaft

Soziales Lernen

Leistungsmessung und Leistungsförderung

Schulfahrten und Austauschprogramme

Berufsorientierung

Umwelterziehung

Öffentlichkeitsarbeit

Schlussbetrachtung

 

- Neuerungen gegenüber der vorigen Version sind unterstrichen dargestellt

- anstehende Arbeitsvorhaben und künftige Zielvorstellungen erscheinen unterstrichen-kursiv

 

 

Vorwort

 

Das Gymnasium Altenholz wurde 1971 als Gymnasium des Kreises Rendsburg-Eckernförde gegründet. Es liegt am nördlichen Stadtrand der Landeshauptstadt Kiel in der Gemeinde Altenholz, die im Jahr 2007 auch die Schulträgerschaft übernommen hat. Unsere Schülerinnen und Schüler kommen aus Altenholz, aus den umliegenden Dörfern des Dänischen Wohlds und aus allen Kieler Stadtteilen nördlich des Nord-Ostsee-Kanals.

 

Zurzeit werden am Gymnasium Altenholz etwa 1050 Schülerinnen und Schüler von 81 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Das Klima an unserer Schule ist durch eine freundliche und angenehme Arbeitsatmosphäre und einen offenen Umgang miteinander geprägt.

 

Das Gymnasium Altenholz hat Traditionen entwickelt ohne die für eine Schule notwendigen innovativen Ziele zu vernachlässigen. Die Arbeit am Schulprogramm hat gezeigt, dass es gelungen ist, alte Strukturen und Gewohnheiten aufzubrechen, neue Denkweisen anzuregen und einen Prozess der Veränderung und Umgestaltung einzuleiten.

 

Im Folgenden wird das erstmals überarbeitete Schulprogramm vorgestellt, das sich als Moment-aufnahme in einem für die Zukunft offenen Prozess versteht, an dem unsere Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer kooperativ mitwirken. Es bildet den gegenwärtigen Zustand ab, stellt dar, woran wir gerade arbeiten, und verpflichtet uns zu einer laufenden Überprüfung und Bewertung unserer Ziele und unserer Arbeit, für die eine externe Evaluation im Rahmen des EVIT-Prozesses 2006 stattfand, dessen Ergebnisse auf der Homepage des Gymnasiums (www.gymnasium-altenholz.de) veröffentlicht sind.

 

Pädagogische Zielsetzung

 

Die Formulierung der pädagogischen Zielsetzung soll uns die Grundlagen unseres Handelns in der Schule bewusst machen und gemeinsame Werte stärken. Damit das Zusammenleben in der Schule gelingt, ist es wichtig, dass alle Beteiligten ihre Rechte, Pflichten und Regeln kennen und einhalten.

 

Unseren Schülerinnen und Schülern sollen eine fundierte Schulbildung und ein qualifizierter Abschluss geboten werden. Die Grundlage dafür bilden die folgenden pädagogischen Ziele, die für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelten:

  • Akzeptanz von Regeln
  • Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft
  • Einsatzbereitschaft
  • Fähigkeit zu Kritik und Selbstkritik
  • Freundliche Umgangsformen
  • Identifikation mit der Schule
  • Intellektuelle Neugier und Freude an der Arbeit
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Pflichterfüllung und Fleiß
  • Selbstständigkeit
  • Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein
  • Teamfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein und Verantwortungsbereitschaft

Unterrichtsangebot   

Das Gymnasium Altenholz sieht seinen fachlichen Bildungsauftrag darin, neuen Inhalten und Forderungen unserer Zeit aufgeschlossen gegenüberzustehen und dabei das humanistische Bildungsideal des Gymnasiums nicht aus den Augen zu verlieren. Zu den gymnasialen Zielen und Lehrinhalten gehören die Vermittlung eines historischen Bewusstseins, die Fähigkeit zu kritischem Fragen, die Auseinandersetzung mit anderen Anschauungen und die Ausbildung einer geistig selbstständigen Persönlichkeit.

 

Wir achten darauf, dass in allen Fächern ein von den Fachschaften im Rahmen der Lehrpläne beschlossener Wissenskanon oder festgelegte Inhalte vermittelt und überprüft werden. Dazu gehören auch Fertigkeiten und Fähigkeiten, dieses Wissen auf neue Situationen zu übertragen und neuartige Problemstellungen zu erörtern. Ein begründeter eigener Standpunkt im Rahmen der demokratischen Grundordnung ist das Ziel dieser Auseinandersetzung.

 

Das Gymnasium Altenholz führt in einem achtjährigen Bildungsgang zur allgemeinen Hochschulreife. Unsere Schülerinnen und Schüler verlassen die Schule mit der Gewissheit, einen Abschluss auf einem Anspruchsniveau erhalten zu haben, der die Grundlage zu einem erfolgreichen Studium und/oder einer qualifizierten Berufsausbildung darstellt.

 

Der Unterricht beginnt in der Sexta (5. Klasse) mit den Fächern Deutsch, Mathematik, Erdkunde, Geschichte, Religion oder Philosophie, Musik, Kunst und Sport. Die Sprachenfolge sieht Englisch als erste Fremdsprache in der Sexta vor, Latein oder Französisch als zweite Fremdsprache ab Quinta (6. Klasse), ab Untertertia (8. Klasse) mit Französisch oder Latein eine dritte Fremdsprache oder eine angewandte Naturwissenschaft als Wahlpflichtfach.

Von Quarta bis Obertertia werden bis zu zwei Kurse eingerichtet, in denen dreistündiger bilingualer Erdkundeunterricht auf Englisch erteilt wird. Schülerinnen und Schülern, die in der Grundschule in allen Fächern auf Englisch (immersiv) unterrichtet wurden, bietet das Gymnasium Altenholz ab Sexta einen eigenen Englischunterricht. Die Naturwissenschaften werden in der Reihenfolge Biologie ab Sexta, Physik ab Quinta, Chemie ab Untertertia unterrichtet. In der Untertertia kommt ebenfalls das Fach Wirtschaft-Politik hinzu.

In der Untersekunda (10. Jahrgang) beginnt die gymnasiale Oberstufe im Klassenverband. Es werden Profilklassen gebildet mit Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen als Kernfächer und jeweils einem Profil gebenden Fach, in der Regel, Englisch, Physik und Wirtschaft-Politik sowie eventuell Biologie und Geschichte. Neu hinzu kommen die Fächer Spanisch als neue Fremdsprache, Informatik und Darstellendes Spiel.

 

Die Sekundarstufe I (Klassen 5 - 9) ist weitgehend vier- bis fünfzügig organisiert mit ca. 25 - 29 Schülerinnen und Schülern je Klasse.

 

Das Gymnasium Altenholz ist eine Offene Ganztagsschule. Dieses freiwillige Angebot richtet sich grundsätzlich an alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6. Die Offene Ganztagsschule stellt den Kindern ergänzend zum planmäßigen Unterricht Bildungsangebote außerhalb der Unterrichtszeit zur Wahl. Die Offene Ganztagsschule bietet ihnen eine günstigere Rhythmisierung ihres Schulalltags durch die Möglichkeit, die  Hausaufgaben in der Schule anzufertigen.

 

Neues Thema: Rhythmisierung, epochaler Unterricht, Unterrichtszeiten, Pausenregelung usw.


Gestaltung der Oberstufe

 

Die Oberstufengestaltung unterliegt in den letzten Jahren einem steten Neuerungsprozess. Der jeweilig aktuelle Stand ist der Homepage des Gymnasiums zu entnehmen.

http://gymnasium-altenholz.de/page/index/title/oberstufe


Orte des Lernens

 

Das Gymnasium Altenholz wurde im Zeitraum von 2003 bis 2006 vollständig saniert.

 

Im Eingangsbereich der Schule soll eine präzise Ausschilderung für eine leichte Orientierung im Schulgebäude sorgen. Ist in Arbeit, Vorbereitung durch Herrn Bienemann

 

 

Klassenräume

Die Schule verfügt über 34 Klassen- bzw. Kursräume. Diese sollen zu wirklichen Lernorten weiterentwickelt werden, zum Beispiel durch die Ausstattung mit abschließbaren Klassenschränken und Schließfächern für jeden Schüler (?), mit Regalen für verschiedene Unterrichtsmaterialien, mit Holzleisten zur Anbringung von Schülerarbeiten und Unterrichtsergebnissen. In allen Klassenräumen sind Internetanschlüsse vorhanden. Die Installation von Beamern in den Klassenräumen ist wünschenswert. Die Gestaltung der Klassenräume ist Aufgabe der Schülerinnen und Schüler unter Anleitung durch die Klassenlehrerinnen und –lehrer. 

 

Fachräume

Einige Fächer werden in den verschiedenen Fachräumen unterrichtet.

Die naturwissenschaftlichen Räume (3 Biologieräume, 3 Physikräume, 2 Chemieräume) sind nach modernsten fachdidaktischen Gesichtspunkten vollkommen neu gestaltet. Auch ihre technische Ausstattung ist auf dem neuesten Stand.

Die Rechner in den zwei Computerräumen werden fortlaufend auf einen neuen Stand gebracht; zusätzlich stehen Laptops im Klassensatz in einem fahrbaren Schrank zur Verfügung, auch zum mobilen Einsatz in den Klassenräumen.

Die drei Erdkunderäume sind bereits mit  modernen Medien ausgestattet, bis 2011 kommen interaktive Tafeln/activeboards hinzu.

Die beiden Kunsträume und die zwei Musikräume müssen neu möbliert werden. Ist beantragt. In den Musikräumen sind Schallschutzfenster und Schallschutzdecken, zugleich Akustikdecke für Schultheateraufführungen,  eingebaut worden.

Die Schule verfügt über eine Dreifachsporthalle und Außensportanlagen am Waldrand, einschließlich eines Beachvolleyballfeldes. Die Sporthalle ist völlig saniert worden und bietet eine gute Ausstattung für diverse Sportarten.  Eine Kletterwand in der Sporthalle sorgt für eine Erweiterung des Sportangebots.

Die Ausstattung und Nutzung der genannten Fachräume obliegt den einzelnen Fachschaften.

 

Schulbibliothek

Die Schulbibliothek umfasst ca. 10000 Bücher aus allen Fachgebieten. Die Bibliothek lässt die Aufsicht führenden Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen und bietet allen Benutzern unter Beachtung der Bibliotheksordnung die Möglichkeit, zu allen Bereichen schulischen Arbeitens die Bestände selbstständig zu nutzen und in Ruhe zu arbeiten bzw. Hausaufgaben zu erledigen. Die Schulbibliothek soll stärker in den Unterricht einbezogen werden. Die Schulbibliothek kann häufiger Raum für schulische Veranstaltungen werden, zum Beispiel für Lesungen. Am nächsten Schulentwicklungstag am 3.11. sowie am darauf folgenden Schulbibliothekstag am 4.11. wird darüber beraten werden. 


Unterstufenbücherei

Die Schule verfügt über eine Ausleihbücherei mit einem Bestand von über tausend Bänden. Adressaten sind vor allem die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe und frühen Mittelstufe, mit der  Grundidee, den Kindern und Jugendlichen Lesestoff an dem Ort zu bieten, der für sie täglich leicht erreichbar ist. Die Schülerbücherei wird unter Anleitung durch eine Lehrkraft weitgehend selbstständig von Schülerinnen und Schüler organisiert. Für Neuanschaffungen stellt der Schulhaushalt jährlich 500,- Euro bereit. Auch die Schülerbücherei soll deutlicher in den Unterricht einbezogen werden. In Vertretungsstunden sollen die Bestände dieser Bücherei sinnvoll genutzt werden. s.o..

 

Lernmittelbücherei

Für die Ausleihe in der Lernmittelbücherei steht ein Leihkartensystem zur Verfügung. Das Gymnasium Altenholz hat die Schulbuchverwaltung auf eine elektronische Datenverwaltung umgestellt. Buchbestände und Schülerkonten können dadurch schnell abgefragt werden. Die Schülerinnen und Schüler werden ihre Bücher mit einem Leseausweis ausleihen. Der Leseausweis kann auch für die Gemeindebücherei Altenholz benutzt werden, und zukünftig auch für die Unterstufenbücherei unserer Schule.

 

Medienraum

Der Medienraum bietet Präsentationsmöglichkeiten mit Hilfe moderner Medien und wird für Unterrichtsprojekte und verschiedene Schulveranstaltungen genutzt. Für diese Zwecke soll er mit einer neuen technischen Ausrüstung versehen werden: DVD-Player, Beamer, Tonanlage usw. Angebote werden zurzeit von dem Medienbeauftragten Herrn Kuschel eingeholt. Der Medienraum wird Fachraum für Darstellendes Spiel.

 

Cafeteria

Unter dem Dach des Fördervereins und mit Unterstützung der Schule und zahlreicher Eltern konnte die Cafeteria im Oktober 2003 eröffnet werden. Eine große Zahl von Müttern, Großmüttern und Vätern kümmert sich ehrenamtlich um die Versorgung der Schülerinnen und Schüler und auch der Lehrkräfte. Beim Verkauf werden sie in den Pausen von Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs unterstützt. Die Preise für Brötchen, Snacks, Mittagsimbiss sind dem Geldbeutel der Kinder angepasst. Überschüsse kommen über den Förderverein dem Schulleben wieder zugute. Die Cafeteria, die von 9 bis 14 Uhr geöffnet ist,  ist zu einem Mittelpunkt im Schulleben geworden. Viele Eltern schätzen es, dass sie durch ihre Mitarbeit in der Cafeteria auch einen guten Einblick in den Schulalltag bekommen können. Die Cafeteria ist im Rahmen der Sanierung erheblich vergrößert und ausgebaut worden.

 

Forum

Das Forum ist als Pausenhalle und Aufenthaltsraum für die Oberstufe und für Fahrschüler sowie als Aula für Theateraufführungen, Konzerte und Schulfeiern der Mittelpunkt des Schulgebäudes und soll durch eine entsprechende Gestaltung dieser Bedeutung Rechnung tragen. Eine Bestuhlung mit hellen Holzstühlen ist für 400-500 Personen möglich. Ein farbenfroher Vorhang, ggf. mit dem Schullogo, sowie u. U. Pflanzen sollen den Raum aufhellen. Den Ordnungsdienst für das Forum übernimmt der 12. Jahrgang.

 

Oberstufenraum

Der Oberstufenraum, der von 7.30 bis 14.00 Uhr eigenverantwortlich von den Schülerinnen und Schülern geöffnet und geschlossen wird, soll der Oberstufe eine Möglichkeit bieten sich zusammenzufinden.  Es besteht die Möglichkeit das Internet zu nutzen, da der Raum über mehrere moderne Computer verfügt. Sitzgelegenheiten bieten eine entspannte Atmosphäre.

 

Ausstellungsflächen

Die Treppenhäuser und Flure der Schule sollen mit Schaukästen und Bilderrahmen zu Ausstellungsräumen weiterentwickelt werden, in denen Bilder der Austauschschulen, der Wanderfahrten usw. gezeigt werden können.

 

Schulhof

Der Schulhof bietet für die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Klassen zwischen den Stunden Raum für Erholung und Bewegung als Ausgleich zum Lernen. Das Angebot für sportliche Aktivitäten soll erweitert werden. Die Quinten übernehmen die Patenschaft für die Beete des Schulhofs.

 

Innenhof

Die Patenschaft für den Innenhof, also Ordnung, Pflege und Instandsetzung in diesem Bereich, übernimmt der 11. Jahrgang. Die Weiterentwicklung dieses Aufenthaltsraums soll in Form einer AG „Garten“ erfolgen.

 

Schulgemeinschaft

 

Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern tragen die gemeinsame Verantwortung für ein gelingendes Zusammenleben in der Schule. Die Schule ist bestrebt, allen am Schulleben Beteiligten das Bewusstsein zu vermitteln, dass sie Teil einer Gemeinschaft sind, und versucht, die Bereitschaft aller zu erhöhen, sich für die Belange dieser Gemeinschaft zu engagieren:

 

Graphik: vgl. Anlage

 

Die Gesellschaft zur Förderung des Gymnasiums e.V. ('Förderverein') hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch gezielte materielle Förderung von Einrichtung und Unternehmungen die pädagogische Arbeit am Gymnasium effektiver zu gestalten und dem Gemeinschaftsleben wichtige Impulse zu geben.

Alle Veranstaltungen und Aktivitäten der Schule stärken das Gemeinschaftsgefühl. Eine Vertiefung der Schulgemeinschaft kann erreicht werden durch Projekttage für die ganze Schule (zum Beispiel Sprachentag) und Projekte älterer Schülerinnen und Schüler für jüngere (zum Beispiel Latein/Französisch-Probestunden für Sextaner).


Soziales Lernen     

 

Soziales Lernen in mehreren Klassenstufen verfolgt das Ziel, die Schülerinnen und Schüler unserer Schule zu einem respektvollen und verantwortungsbewussten Umgang miteinander zu erziehen.

 

Die Stellung der Klassenlehrerin/des Klassenlehrers muss weiterhin deutlich gestärkt werden. Deshalb hält die Schulkonferenz des Gymnasiums Altenholz die Einführung von Klassenlehrerstunden für ausgesprochen sinnvoll,  in denen Themen im Mittelpunkt stehen, die eine Stärkung der Klassengemeinschaft, das Einleben in die neue Schule sowie Lernstrategien beinhalten. Der Schule stehen aufgrund der Personalzuweisung zurzeit keine Stunden dafür zur Verfügung. Die Klassenlehrerstunde soll daher im Bedarfsfall und auf Wunsch flexibel eingerichtet werden. Die Schulkonferenz fordert die Lehrkräfte ausdrücklich auf, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. In der Sexta ist jetzt für das 1. Halbjahr eine Klassenlehrerstunde eingerichtet worden.

In den Orientierungsstufenklassen werden Unterrichtseinheiten zum Sozialen Lernen, auch im Zusammenhang mit dem Lions-Quest-Programm „Erwachsen werden“,  das ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer den Kindern mit konkreten Unterrichtsbausteinen zur Förderung von sozialer Kompetenz und Ich-Stärke vermitteln, zu folgenden Themen durchgeführt:

  • Erstellen und Einhalten von Regeln in der Klasse und in der Schule
  • Verbesserung des verbalen Umgangs miteinander
  • Strategien zur Lösung von Konflikten
  • Stärkung der Persönlichkeit

In den Klassenstufen 5 bis 8 werden verschiedene Maßnahmen zur Suchtprävention durchgeführt (vgl. Suchtprävention).

Für interessierte Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 9 findet ein Projekt statt, in dem sie zu Konfliktlotsen ausgebildet werden. Die so ausgebildeten Schülerinnen und Schüler erfahren einen Zugewinn an Sozialkompetenz, die Jüngeren lernen durch sie gewaltfreie, einvernehmliche Wege, um Konflikte zu lösen (vgl. Gewaltprävention).

Aus den Reihen der Schülerinnen und Schüler in Untertertia und Obertertia wird alljährlich eine Schulsanitätergruppe gebildet, die im Notfall für Erste-Hilfe-Maßnahmen zur sofortigen Verfügung steht. Die Sanitäter werden dafür besonders ausgebildet. 

In der Klassenstufe 10 führt ein einwöchiges Sozialpraktikum alle Schülerinnen und Schüler in Einrichtungen wie z.B. Altenheimen, Kindergärten, Krankenhäusern (vgl. Sozialpraktikum). Überarbeitung der Praktikastruktur für G8 notwendig

Ein weiterer Ansatz zur Förderung des Miteinanders ist das Patenschaftsprogramm, bei dem Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs als Paten für die neuen Sexten zur Verfügung stehen.

Im Rahmen einer Sozial-AG leisten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Altenholz Hilfestellung für ältere Menschen in der Gemeinde Altenholz, vor allem im Seniorenheim Altenholz-Stift.

 

Alle Schülerinnen und Schüler müssen die Regeln der Schulordnung einhalten, Aushänge und Informationen beachten, für Ordnung und Sauberkeit im Schulgebäude und auf dem Schulgelände sorgen und bei der Gestaltung der Klassenräume mitwirken. Sie sind für das Leben in der Schulgemeinschaft mitverantwortlich und sollen ermutigt werden eine besondere Aufgabe für die Schulgemeinschaft zu übernehmen  (zum Beispiel Übernahme von Klassenämtern, Mitarbeit in der Schülervertretung, Mitarbeit in Konferenzen). Besonderes Engagement wird halbjährlich im AG-Pass der Schülerinnen und Schüler dokumentiert.   

 

Suchtprävention

Ziele der schulischen Suchtprävention sind:

  • Aufklärung über Sucht und Suchtmittel
  • Verzicht auf Nikotin
  • eigenverantwortlicher, selbst kontrollierter Umgang mit Alkohol und Medikamenten
  • Abstinenz im Bereich illegaler Drogen

 

Diese Ziele sollen durch regelmäßige unterrichtliche und außerunterrichtliche Aktivitäten erreicht werden:

  • Projekttage: Rauchen (Sexta) und Alkohol (Quinta)
  • Unterstützung dieser Maßnahmen durch das Lions-Quest-Programm
  • Lehrplanthemen in Biologie, Religion und in anderen Fächern
  • Besuch außerschulischer Referenten: örtliche Polizei zu strafrechtlichen Aspekten, Kriminalpolizei zu illegalen Drogen (Quarta)
  • Besuch im Suchtberatungszentrum „horizon“ in Kiel (Untertertia)
  • Selbstbehauptungskurs für Mädchen (Sexta/Quinta/Quarta)

 

Die Eltern werden auf speziellen Elternabenden über die grundsätzlichen Ziele der Suchtprävention, über die jeweiligen Sachinhalte und über bevorstehende Aktivitäten mit den Kindern unterrichtet. In Sexta/Quinta wird die Präventionsarbeit des Gymnasiums vorgestellt, in Quarta/Untertertia wird über illegale Drogen informiert. 

 

In einem akuten Fall von Drogenmissbrauch werden für die Betroffenen selbst, für ihre Eltern und/oder für die betroffenen Klassen individuelle Hilfsmaßnahmen bereitgestellt.

 

Mittelfristig sollen die Präventionsbereiche um die Themen Medikamente (ab Quinta) und Essstörungen (ab Quarta) sowie die dazu gehörigen Elternabende erweitert werden. Zeitlich begrenzte Kurse in Selbstverteidigung für Schülerinnen und Schüler von Sexta bis Quarta auf freiwilliger Basis werden während der abiturfreien Tage angeboten. Vorstellbar ist die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft „Drugscouts“ für Schülerinnen und Schüler von Quarta bis zum 11. Jahrgang.

 

Konfliktbewältigung

Konfliktbewältigung in der Schule ist der Versuch, Einstellungs- und Verhaltensänderungen bei Jugendlichen zu bewirken, bevor Fehlentwicklungen eintreten. Dazu gehören auch das Erkennen von Fehlentwicklungen, innerschulische Beratungs- und Bearbeitungsangebote sowie die Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen.

Konfliktbewältigung ist nicht nur Aufgabe der Lehrkräfte, sondern muss von allen an der Erziehung beteiligten Personen wahrgenommen werden. Dabei steht die Entwicklung von Persönlichkeit, individuellen Fähigkeiten und sozialer Verantwortung im Vordergrund. Die vielfältigen Aktivitäten zur Förderung des Gemeinschaftsgefühls dienen ebenso der Konfliktvermeidung wie: 

  • Unterrichtsreihen, die das Thema Gewalt thematisieren
  • Besprechung aktueller Konfliktsituationen in der Lerngruppe
  • Einsatz der Konfliktlotsen bei Konflikten
  • pädagogische Maßnahmen nach dem von Lehrkräften und Schülervertretern erarbeiteten Katalog 
  • Kurse zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen
  • Aggression und Gewalt abbauende Gestaltung von Klassenraum und Schule
  • neue Unterrichtsmethoden, die das Selbstwertgefühl der Schüler stärken, ihrem Bewegungsdrang und dem ganzheitlichen Lernen Rechnung tragen: Handlungsorientierung, Projektlernen, fächerübergreifendes Lernen usw.
  • freie kreative Beschäftigungen: Kunst, Musik, Theater, Arbeitsgemeinschaften usw.
  • die Regeln zur Fairness im Sport
  • Beschäftigung mit ethischen Fragen im Religions- und Philosophieunterricht

 

Sozialpraktikum

Das Sozialpraktikum verfolgt das Ziel, sozial verpflichtete Haltungen und Einstellungen bei Jugendlichen zu entwickeln und zu stärken. Die Schülerinnen und Schüler der Untersekunden am Gymnasium Altenholz nehmen auf der Grundlage eines Schulkonferenzbeschlusses an einem einwöchigen Sozialpraktikum teil. 

In einem Sozialpraktikum lernen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Lebenssituationen und die damit verbundenen menschlichen und sozialen Probleme kennen, mit denen sie sonst kaum konfrontiert werden. Sie erkennen, wie sie anderen Menschen helfen können und wie die grundlegenden Zusammenhänge der Sozialstaatlichkeit  funktionieren. Sie erfahren auch, welche Arbeitsbereiche und Berufe es im Sozialwesen gibt und welche Einrichtungen Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. 

Das Sozialpraktikum ermöglicht den Schülerinnen und Schülern Vorurteile abzubauen, fachliche Kenntnisse zu erwerben und zu existentiell wichtigen Themen wie z.B. Behinderung, Alter, Tod unter dem Blickwinkel von Respekt, Verantwortung, Mitgefühl und Solidarität persönlich Stellung zu nehmen.

Die Lehrerinnen und Lehrer besuchen ihre Schülerinnen und Schüler während des Praktikums, halten Kontakt und erarbeiten im Unterricht Fragestellungen und Themen, die mit den Praktika verknüpft werden können. Das ist vor allem in Fächern wie Religion, Deutsch, Kunst, Biologie, aber auch in den Fremdsprachen sinnvoll. Die Lehrkräfte können im Voraus oder auch im Anschluss an den praktischen Teil des Projekts relevante Wissensbestände ihres jeweiligen Fachunterrichts anbieten.


Leistungsmessung und Leistungsförderung

 

1. Leistungsmessung

 

Schriftliche Arbeiten

Die Fachkonferenzen einigen sich auf Rahmenkriterien zur Bewertung von Klassenarbeiten und Klausuren. Jede Lehrkraft bespricht mit den Schülerinnen und Schülern Kriterien zur Beurteilung der Klassenarbeiten/Klausuren. Die Schülerinnen und Schüler sollten an Beispielen die jeweilige Notengebung erfahren. Die Bewertung von Klassenarbeiten und Klausuren wird durch Angaben zu Fehlern, Punktzahl, Gewichtung, Notenzuordnung, durch Korrekturbögen oder aussagekräftige Bewertungskommentare am Rand und/oder am Schluss der Arbeit erläutert. Klassenarbeiten und Klausuren werden ausführlich besprochen. Mit der Bekanntgabe des Notenspiegels ist es den Schülerinnen und Schülern möglich, ihre individuelle Leistung einzuordnen.

 

Unterrichtsbeiträge

Die Fachkonferenzen einigen sich auf Rahmenkriterien zur Bewertung von Unterrichtsbeiträgen (siehe Lehrplan). Jede Lehrkraft  legt  zu  Beginn  eines Schuljahres  den Schülerinnen und Schülern die   Bewertungskriterien   und -maßstäbe der einzelnen Fächer sowie das Verhältnis von schriftlichen Leistungsnachweisen und Unterrichtsbeiträgen bei der Gesamtbeurteilung dar.  Wo es möglich ist, sollten die Schülerinnen und Schüler beteiligt werden. Die Besprechung der Kriterien zur Beurteilung der Unterrichtsbeiträge wird im Klassenbuch vermerkt. Die Bekanntgabe der Beurteilungen der Unterrichtsbeiträge erfolgt mehrmals im Jahr, einmal je Halbjahr zu einem von der Schulleitung festgesetzten Zeitpunkt. Auch diese wird im Klassenbuch vermerkt.  Die Klassenlehrerinnen und –lehrer legen zur verbesserten Kommunikation im Kollegium eine Übersicht über diesen Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler an.

 

2. Leistungsförderung durch das Förderkonzept


Mit dem Förderkonzept versucht das Gymnasium Altenholz ein Angebot bereitzustellen, mit dem die Potentiale der Schülerinnen und Schüler geweckt, gestärkt und ausgebaut werden können.

Grundsätze des Förderkonzepts am Gymnasium Altenholz

Das Förderkonzept zielt auf alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Altenholz, denn diese Schule sieht ihre Aufgabe darin, jedes Kind nach seinen ganz individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Begabungen zu fördern, wobei von einem weiten Spektrum möglicher Begabungen ausgegangen wird: intellektuelle, künstlerisch-kreative, motorische und soziale Begabungen.

Förderung bedeutet die Vermeidung von Lernversagen, aber auch die Weiterentwicklung von Leistungspotentialen begabter Schülerinnen und Schüler. Fördern heißt auch, die Schülerinnen und Schüler zu der Erkenntnis befähigen, dass Leistung eine positive Herausforderung darstellt und ohne Anstrengung nicht erreicht werden kann.

Im Rahmen dieses Förderkonzepts sollen die Kinder gefördert werden, bei denen ein Bedarf nach Förderung neben dem Unterricht oder über den Unterricht hinaus vermutet werden kann. Dies können leistungsschwache oder besonders leistungsstarke Kinder sein, aber auch Schülerinnen und Schüler, bei denen unabhängig vom schulischen Leistungsstand eine besondere Begabung auf einem bestimmten Gebiet vorhanden ist. Diesem Konzept liegt ein dynamischer Begabungsbegriff zugrunde, also die Vorstellung von einer sich verändernden, entwicklungsfähigen Begabung, die gezielt gefördert werden kann.

Angebote des Förderkonzepts am Gymnasium Altenholz

Die Förderung der Kinder erfolgt zunächst im regulären Unterricht, z.B. durch differenzierte Aufgaben, Lernen durch Lehren oder Projektarbeiten. Die Organisation von Doppelstunden soll der Intensivierung des Lernprozesses Rechnung tragen.

Lernplanarbeit und pädagogische Konferenzen

Es werden individuelle Lernpläne für die Schülerinnen und Schülern mit einem besonderen Förderbedarf in allen Jahrgangsstufen bis zum Ende der Sekundarstufe I erstellt, in denen die Forderungen der Schule an den einzelnen Schüler deutlich benannt und die Förderungsmöglichkeiten präzise beschrieben werden. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist von besonderer Bedeutung, da zwischen Schüler, Eltern und Schule eine Art Vertrag geschlossen wird.


Förderung bei Leistungsschwächen 

Mangelnde Motivation, Konzentrationsschwächen und Leistungsdefizite in unterschiedlichen Berei-chen des Lernens können vielfältige Ursachen haben, die nicht notwendigerweise die Eignung einer Schülerin oder eines Schülers für die Schulform des Gymnasiums grundsätzlich in Frage stellen. Wesentliche Aufgabe der betreuenden Lehrerinnen und Lehrer ist es, Lernstörungen zu erkennen, deren Ursachen z.B.

·       in einer kritischen Phase der Persönlichkeitsentwicklung der Schülerin oder des Schülers,

·       in gesundheitlichen Beeinträchtigungen,

·       in Veränderungen des familiären Umfeldes

zu suchen sind, diese im Lernplan festzuhalten und entsprechend auf sie zu reagieren.

  • Möglichkeiten der Förderung liegen in der individuellen Betreuung durch die entsprechenden Fachlehrkräfte sowie Klassenleiterinnen und -leiter, Gesprächen mit  Kolleginnen und Kolle-gen sowie Mitarbeitern der schulpsychologischen Beratungsstelle des Kreises Rendsburg-Eckernförde.
  • Die leistungsfördernden Maßnahmen müssen von einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus begleitet werden.
  • Den Leistungsschwächen wird durch zusätzliche Angebote begegnet:
    • Differenzierungsstunden in Deutsch Mathematik in den Klassenstufen 5 und 6
    • Förderkurs für 'lese-rechtschreibschwache' Schülerinnen und Schüler
    • Hausaufgabenbetreuung im Rahmen der Offenen Ganztagsschule

Förderung bei Leistungsstärken

Leistungsstärken und besondere Begabungen sollen durch zusätzliche Angebote gefördert werden:

  •  
    • Differenzierungsstunden: Schreibwerkstatt, Mathematik-AG, Englisch-Vorkurse und bilingualer Unterricht
    • Wahlpflichtkurse in der Mittelstufe nach der Einführung des achtjährigen gymnasialen Bildungsganges
    • Teilnahme am Enrichment-Programm, für das diese Schule Stützpunktschule ist
    • Teilnahme an der Junior-Ingenieur-Akademie, zum Beispiel wie im laufenden Physik-Projekt in den Obertertien
    • Teilnahme an Ferienakademien
    • Teilnahme an Wettbewerben: Die Teilnahme an Wettbewerben und Ausschreibungen soll in allen Klassenstufen gefördert werden.
    • erweitertes Lernen. in Arbeitsgemeinschaften: Die Schülerinnen und Schüler  nehmen neben dem Unterricht an speziellen Arbeitsgemeinschaften teil. Dafür steht ein breit gefächertes Angebot von sprachlichen, musischen und sportlichen Arbeitsgemein-schaften zur Verfügung. Die Arbeitsgemeinschaften werden zum Teil auch von Schülerinnen und Schüler geleitet.
    • Schülerinnen und Schüler können in einzelnen Fächern auch für einen gewissen Zeitraum in höheren Klassen unterrichtet werden.
    • Auslandsaufenthalte
    • Besonders leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern muss unter bestimmten Bedingungen das Überspringen von Klassenstufen ermöglicht werden. Ziel des Leit-fadens für das Überspringen von Klassenstufen ist es, das Bewusstsein für diese Maßnahme zu schärfen und einen reibungslosen Ablauf des Überspringens zu gewährleisten.

Förderung von:

 

Lernkompetenz

  • Die Schule erarbeitet ein Konzept für das methodische Lernen ab Sexta in Form eines Methodenordners, der als Nachschlagewerk für die gesamte Schulzeit angelegt wird. Jedes folgende Schuljahr kommen neue Seiten hinzu, so dass in Zukunft jeder Abiturient über wichtige methodische Vorgehensweisen informiert sein wird und diese Methoden im Unterricht umgesetzt hat. Sie stellen entscheidende Grundlagen dar, um in der Schule, bei den Hausauf-gaben sowie in einem Studium effektiv zu arbeiten und in möglichst kurzer Zeit den Abschluss zu erreichen. Im späteren Beruf stellen viele von ihnen Schlüsselqualifikationen dar, um lebenslang erfolgreich lernen und arbeiten zu können. Dazu gehören z.B. Mindmapping, Fragetechniken, Zeitmanagement, Prozessorientierung, Präsentationstechniken und Konflikt-bearbeitung.

 

Lesefähigkeit:

·         Vorlesewettbewerb in den Quinten

·     Aktion 'Das lesende Klassenzimmer' in der Orientierungsstufe

  • Förderkurs für 'lese-rechtschreibschwache' Schülerinnen und Schüler

 

Sprechfähigkeit:

·         Im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend debattiert“

 

Fremdsprachenkompetenz:

·         Eine Erweiterung des Fremdsprachenangebots im AG-Bereich wird angestrebt.

·         Den Schülerinnen und Schülern der Sexten wird die Teilnahme an einem Vorkurs in Sexta und Quinta in Form eines zusätzlichen Englisch-Kurses von einer bzw. zwei Stunden je nach personellen Voraussetzungen zur Vorbereitung des bilingualen Erdkundeunterrichts angeboten.

 

sportlichen Fähigkeiten

  • durch die Teilnahme an  Wettkämpfen, zum Beispiel an den Bundesjugendspielen in Leichtathletik und Turnen, an schulinternen sowie schulartübergreifenden Spielturnieren
  • in zahlreichen Arbeitsgemeinschaften, zurzeit (Schuljahr 2005/2006) Basketball, Floorball, Geräteturnen, Handball, Hockey, Schach, Segeln, Volleyball, Zirkus
  • durch die Bildung von Schulmannschaften

 

musischen Fähigkeiten

  • Chöre und Instrumentalgruppen: Unterstufenchor, Mittelstufenchor, Oberstufenchor, Vororchester, Kammerorchester, Youngster Band, Junior Band, Big Band
  • Wahlgrundkurs Chor, Orchester oder Bigband in der Oberstufe

·         Theater: Theater-AG der Unterstufe

  • Grundkurs Darstellendes Spiel in der Oberstufe

 

Weitere Arbeitsgemeinschaften sollen angeregt werden.

  • naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften: Physik, Chemie, LüttIng
  • die bereits erprobte Wirtschaft-Politik-AG für Obertertia und Untersekunda

 

In einem AG-Pass können sich die Schülerinnen und Schüler die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften, an Schüleraustauschprogrammen und Praktika sowie die Übernahme von Funktionen und Ehrenämtern bestätigen lassen.

 

Arbeit der Beratungslehrkräfte

An unserem Gymnasium stehen den Schülerinnen, Schülern, Eltern, Kolleginnen und Kollegen mehrere Beratungslehrkräfte zur Verfügung. Ziel ist es, Ratsuchende in Gesprächen erst zu einer genauen Formulierung von Problemen und dann zu eigenen Lösungsansätzen zu bringen, die abschließend in die Tat umgesetzt werden. Probleme sind zum Beispiel Lernstörungen, schlechte Noten, Unterforderung im Unterricht und soziale Konflikte in der Schule. Die Beratungen unterliegen der Schweigepflicht. Ratsuchende kommen ausschließlich freiwillig. Bei besonderen Problemen wird an die schulpsychologische Beratungsstelle des Kreises Rendsburg-Eckernförde verwiesen.

 

Schulfahrten und Austauschprogramme

 

1. Schulfahrten

 

Die Schulfahrten verfolgen vor allem das Ziel, die Gemeinschaft zu stärken und Bereiche des sozialen Lernens in einem offeneren Umfeld als der Schule zu erleben.

 

Fahrten und Austauschprogramme am Gymnasium Altenholz

 

Klassenstufe

Fahrt oder Austausch

Dauer

 

5./6.    (Sexta/Quinta)

innerhalb Schleswig-Holsteins

5 Tage

8.    (Untertertia)

sportlicher oder erlebnispädagogischer Schwerpunkt,

z.B. Skifahrt ins Kleinwalsertal

9 Tage

10.  (Untersekunda)

Austausch mit Epinal (Frankreich)

14 Tage

11.  (Obersekunda), auch in anderen Klassenstufen

Austausch mit Kiew (Ukraine)

 

14 Tage

11.

Studienfahrt

9 Tage

 

Zusätzlich werden ein- oder zweitägige Fahrten und Wandertage nach Absprache zwischen Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft durchgeführt. In regelmäßigen Abständen finden mehrtägige Arbeitsphasen der musikalischen Gruppen und anderer Arbeitsgemeinschaften statt.

 

2. Austauschprogramme

 

Die Austauschprogramme verfolgen das Ziel, die Schülerinnen und Schüler mit den sprachlichen, kulturellen, historischen, wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten im zusammenwachsenden Europa vertraut zu machen, ihre Fremdsprachenkenntnisse zu erweitern und sie zu internationaler Kooperation zu befähigen.

 

Das Gymnasium Altenholz unterhält Partnerschaften zu folgen Schulen im Ausland:

  • Gymnasium Nr. 59 in Kiew/Ukraine
  • Lycee Louis Lapique in Épinal/Frankreich
  • Lancaster Royal Grammar School in Lancaster/Großbritannien

 

Partnerschaften zu weiteren Schulen in Ländern, deren Sprachen man auch an unserer Schule lernen kann, werden angestrebt. Kontakte zu Schulen in Spanien werden gesucht.

 

Die Partnerschaften werden in Projektarbeit vertieft, die unter naturwissenschaftlichen, gesellschafts-wissenschaftlichen, kulturellen oder sprachlichen Aspekten auch fächerübergreifend erfolgen kann. Es wird versucht, den Schulverbund mit ausländischen Schulen durch gemeinsame Unterrichtsprojekte, zum Beispiel auch über das Internet, zu festigen. Die Möglichkeit für unsere Schülerinnen und Schüler, bis zu einem Schuljahr in einer unserer Partnerschulen oder an einer anderen ausländischen Schule zu verbringen, wird gefördert.


Berufsorientierung        

Alle Schülerinnen und Schüler werden mit der Notwendigkeit konfrontiert, einen Beruf oder ein Berufsfeld für sich zu wählen. Neben der fachlichen Bildung und der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen ist deshalb die berufliche Orientierung eine wichtige Aufgabe des Gymnasiums.

Am Gymnasium Altenholz gehören zur beruflichen Orientierung im

10. Jahrgang: das einwöchige Sozialpraktikum

11. Jahrgang: das Seminarfach in 11/2 mit dem Schwerpunkt  Berufsorientierung, das Einüben von Bewerbungsschreiben, das einwöchige Berufspraktikum, die Einbindung der Eltern bei der   Vorstellung bestimmter Berufe

12. Jahrgang: das einwöchige Wirtschaftspraktikum, der Berufsorientierungstag mit der Bundesagentur für Arbeit, der Berufsberatungsabend mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern

 

Berufsorientierung in der Oberstufe in 11/2 beinhaltet:

  • erste Berufsvorstellung
  • Entwicklung eines Persönlichkeitsprofils: Stärken und Schwächen, Neigungen, Fähigkeiten (Durchführung entsprechender Tests)
  • Bewusstwerden von Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen
  • Analyse von Stellenanzeigen
  • Entwicklung von Berufsprofilen: mathematisch-naturwissenschaftlicher, sprachlich-literarischer, gesellschaftswissenschaftlicher Bereich
  • Übungen zum Thema Bewerbung: Bewerbungsmappe, Vorstellungsgespräch, Assessment Center
  • „zweite“ Berufsorientierung und Reflexion
  • Einführung in das Arbeitsrecht
  • Besuch außerschulischer Informationsveranstaltungen, zum Beispiel der Universität Kiel oder Handwerkskammer
  • eventuell Teilnahme an einer Berufsbörse des Handels- und Gewerbeverbands Altenholz
  • Erfahrungen in einem einwöchigen Berufspraktikum: Vorbereitung (Erwartungen), Durchführung und Auswertung

 

Umwelterziehung

 

Das Gymnasium Altenholz verfolgt in der Umwelterziehung folgende Ziele:

·         Vermittlung von Wissen durch Behandlung spezieller Umweltthemen im Unterricht der einzelnen Fächer gemäß dem schulinternen Curriculum „Umwelterziehung“, einschließlich Nutzung der schuleigenen Photovoltaikanlage

·         Förderung des Problembewusstseins und Motivation der Schülerinnen und Schüler, sich aktiv mit der Thematik auseinanderzusetzen, ihre eigenen Verhaltensweisen selbstkritisch zu beobachten und im eigenen Handlungsbereich entsprechend zu ändern, zum Beispiel durch das Müllsammeln durch Schülerinnen und Schüler auf dem Schulgelände


Öffentlichkeitsarbeit

 

1. Ziele der schulischen Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit in der Schule richtet sich intern an die Schulgemeinschaft, also an Schülerschaft, Elternschaft, Kollegium und Schulpersonal; zur externen Zielgruppe gehören Schulaufsicht, Schulträger, Kommunen und Kirchengemeinden, Unternehmen und Vereine, andere Bildungseinrichtungen (Schulen, Universität), Ehemalige sowie potentielle neue Schüler und Eltern. Deshalb dient die Öffentlichkeitsarbeit vor allem der

Darstellung  der Schule in Bezug auf

·         Qualität der Bildung

·         Leistungsorientierung

·         soziale Werte

·         Schulklima

·         Arbeitsgemeinschaften

·         Teilnahme am kulturellen Leben

·         außerunterrichtliche Aktivitäten

Transparenz der Arbeit innerhalb der Schule

Werbung für die Schule

 

2. Instrumente der schulischen Öffentlichkeitsarbeit

Für die Öffentlichkeitsarbeit stehen der Schule interne Instrumente zur Verfügung:

  • Schulversammlungen
  • Rundbriefe
  • Homepage mit weiteren Informationen
  • Fotojahrbücher
  • Schulzeitung „Forum“
  • Informationsmappe für neue Kollegen
  • Informationsheft für neue Schülerinnen und Schüler und deren Eltern

Schülerinnen und Schüler können im Rahmen ihrer Beteiligung am ZISCH-Projekt über ihre Schule schreiben.

Zu den externen Instrumenten der Öffentlichkeitsarbeit zählen die Kontakte zu Kommunen und Kirchengemeinden, Unternehmen und Vereinen sowie anderen Bildungseinrichtungen wie zum Beispiel der Universität, Pressearbeit, Homepage mit weiteren Informationen, Mailbrief, Informationsbroschüre und Informationsveranstaltungen.

 

3. Möglichkeiten zur Förderung des Besuchs von Schulveranstaltungen

Um die Aufmerksamkeit der Schulgemeinschaft noch stärker als bisher auf die Schulveranstaltungen zu lenken, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Impuls gebende und offensive Kommunikation im Kollegium und innerhalb der Schulgemeinschaft 
  • über schulische Projekte und Veranstaltungen
  • Informationen im Lehrerzimmer über Projekte: zusätzlicher Informationsbereich zu 
  • Schulveranstaltungen
  • Informationspflicht der Klassenlehrer/innen in Bezug auf Schulveranstaltungen
  • Werbung durch Klassenlehrer/innen, durch die SV und die beteiligten Schüler/innen
  • Notiz in der Presse

 

Angestrebt werden die Einrichtung eines Schaukastens im Ort mit entsprechenden Aushängen, das Angebot mehrerer Aufführungstermine, eine günstigere Terminwahl für Veranstaltungen (Oktober/November).

 

Schlussbetrachtung

 

Über das Schulprogramm hinausgehende Informationen bieten die Konzeptpapiere zu folgenden Schwerpunkten der Schule:

·         Bilinguales Angebot

·         Ausbildungsschule

·         Vertretungsunterricht

·         Offene Ganztagsschule

 

Das vorliegende Schulprogramm, das durch die konstruktive und offene Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern entstanden ist, dokumentiert den Wunsch, alte Strukturen und Gewohnheiten aufzubrechen, neue Denkweisen anzuregen und einen Prozess der Veränderung und Umgestaltung am Gymnasium Altenholz einzuleiten. Insofern ist dieses Schulprogramm auch ein Leitfaden für die weitere Entwicklung der Schule. Die gegenwärtigen bildungspolitischen Vorhaben machen eine Neukonzeption von Orientierungsstufe, Mittel- und Oberstufe in naher Zukunft notwendig.

 

Zu dieser Weiterentwicklung gehört auch die Evaluation, also die Überprüfung des Bestehenden, der laufenden Prozesse und der Ergebnisse der in diesem Schulprogramm beschlossenen Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit.

 

Letzte Änderung: 25. Februar 2010