Peer Gynt

Eine gigantische Lügengeschichte für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene,

frei nach Hendrik Ibsen,

bearbeitet von Thomas Birkmeir

So steht es im Prospekt des "Theater im Werftpark Kiel" .

Am Freitag, den 5. März 2004 fährt die Klasse 7C zum Werftparktheater und besucht eine Aufführung des Stücks. Ein paar Tage später, am 10. März kommen die Regieassistentin des Stücks, Frau Kaun und die Dramaturgin und Theaterpädagogin Frau Stig in die Schule, um mit der Klasse eine Nachbereitung des Stücks durchzuführen.

Hier einige Bilder vom Ausflug zum Theater, vom Nachbereitungstag, ein Text zum Stück (Autoren: Marius und Nis) und ein Text zur Nachbereitungsstunde(Autorinnen: Sophia und Cecilia):

Wir treffen uns an der Bushaltestelle Stift-Dorfteich

 

Am Hauptbahnhof müssen wir umsteigen

 

Die Zuschauer

 

Ein einsamer Mime muss Tag und Nacht vor dem Theater ausharren.

 

Das Bühnenbild besticht durch einfache Formen, die der Phantasie viel Raum lassen.

 

 

Ausflug ins Werftpark-Theater

(von Marius und Nis)


Das Stück (Peer Gynt)

Es handelt von einem Jungen (später einem Mann), namens Peer Gynt, der in seiner eigenen Traumwelt wohnt, wo er einige Abenteuer erlebt, unter anderem verzieht er sich von allen gehasst in die Berge.

Nur seine Mutter und Solveig mögen ihn noch.

In den Bergen begegnet er der hässlichen Trollprinzessin, der er sagte er sei ein König. Die war davon beeindruckt und wollte ihn heiraten. Als er im letzten Moment sagte, dass er kein König sei, schlugen ihn die Trolle zusammen und ließen ihn halbtot liegen.

Doch sein Unterbewusstsein befahl ihm aufzustehen und hart zu werden! Also verließ er seine Mutter und seine Freundin und fuhr per Schiff nach Amerika, wo er von einem Sklavenhändler aufgenommen wird.

Dieser macht ihn zu einem fiesen, reichen Sack. Als er nach Afrika fuh,r um neue Sklaven zu holen, machten ihn seine angeblichen Freunde betrunken und nahmen ihm alles weg, was er besaß. In der Wüste wurde er dann selbst von zwei Arabern zum Sklaven gemacht. Die skrupellosen Araber ließen ihn in der Wüste laufen.

Als wieder mal kurz vor dem Sterben war, schaffte er es noch zu einer Oase, wo er aufgepäppelt wurde.

Dann erinnerte er sich daran, dass seine Freundin noch auf ihn wartet und er macht sich wieder auf den Weg nach Hause. Dort angekommen sieht er seine Mutter, alt, blind und schwach. Er hatte ihr versprochen für sie ein Schloss zu bauen. Also nahm er die blinde Frau in den Arm und erzählte ihr, dass sie in einem Schloss sind, reich und alle mögen und ehren sie. Die Mutter ist so glücklich und stirbt in den Armen ihres Sohnes.


Das Stück hat uns gut gefallen, doch es war etwas zu lang!

 

Im Werftpark auf dem Rückweg zum Bus

 

 

Das Theaterstück wird besprochen

Peer Gynt

(Text: Sophia und Cecilia)

Nach dem Klingeln traten beide Theaterpädagoginnen vom Werftparktheater mit Frau Hamann und Herrn Gießner in das Klassenzimmer ein. Wir setzten uns in einen Stuhlkreis und schauten gebannt auf die beiden Pädagoginnen.


Nach der Begrüßung spielten sie uns unterschiedliche Musikstücke vor. Wir sollten sie dann zu den verschiedenen Teilen des Stücks Peer Gynt zuordnen. – Wir waren sofort wieder in der Geschichte gefangen-.


Danach stellten wir abwechselnd Fragen, die wir zuvor aufgeschrieben hatten.
zB. „Wie lange dauerte das Einstudieren des Stückes Peer Gynt?“
Antwort: „6 – 8 Wochen, allerdings haben die Schauspieler den ganzen Tag Proben (mit Pausen zum Ausruhen und Text Lernen“.


Wir äußerten uns auch zum Stück (Im Positiven wie im Negativen).


Die Stunde verging wie im Flug, deshalb arbeiteten wir auch in die große Pause hinein.
Wir erhoffen uns nach diesem wunderbaren Ausflug, dass wir noch öfter solche tollen Ausflüge mit unserer Klasse haben werden.

 

Frau Stig (l.) und Frau Kaun kommen in das Klassenzimmer

 

Als Hausaufgaben sollten Fragen formuliert werden und die werden jetzt gestellt

 

Interessiert wird den Ausführungen der beiden Theaterexpertinnen zugehört

 

Das war eine gelungene Veranstaltung!

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