6. März bis 13. März 2006

Schriftliches Abitur

Ein zentraler Punkt im jährlichen Schulleben ist das schriftliche Abitur.

Schon Monate vorher brüten die Lehrer über den Entwürfen der Klausuren. Meist geht ihnen dabei die eine oder andere Woche der Weihnachtsferien verlustig. Kurz nach den Weihnachtsferien wandern dann die fertigen Klausurvorschläge zum Bildungsministerium. Einige Tage vor dem Klausurtemin kommen die Vorschläge in versiegelten Umschlägen aus dem Ministerium zurück und werden am Morgen der jeweiligen Klausur feierlich entplombt.

Jetzt schwitzen die Abiturienten in spe über den Texten.

Dann beginnt die Korrekturphase, die sich bis zum Mai dauert. Und am 1. 6. 2006 ist es dann dieses Jahr soweit: Die Schüler erfahren die Zensuren.

Sie sehen, über ein halbes Jahr kann sich so ein schriftliches Abitur durchaus hinziehen.

Aber es gibt auch entlastende Momente. Der 12. Jahrgang bemuttert bei uns traditionell die Schreibenden:

Ein mehr oder minder sinnvolles Plakat baut geistig...

...und Speis und Trank bauen körperlich auf.

Ich glaube, im Sinne des 13. darf ich(Gi) hier schreiben:

Danke an die mitfühlenden Seelen aus dem 12. Jahrgang.

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