Informatikunterricht am Gymnasium Altenholz

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Ein schönes Motto für unser Fach, wenn auch nicht recht zu lesen, weil wir es verschlüsselt haben. Das Verschlüsselungsverfahren ist dabei ganz einfach, schon aus der Antike bekannt. Verfahren wie diese (Algorithmen) zu entwickeln, ist eine Aufgabe der Informatik. Und gerade die Verschlüsselungstechnik ist bei heute weltweiter Vernetzung aller Informationen wichtiger denn je: Nicht jeder soll schließlich alles lesen können. Algorithmen lassen sich automatisch ausführen – von einem Programm auf einem „dummen" Computer, der nicht mehr „versteht" als Nullen und Einsen, diese dann aber sehr schnell verarbeitet.

Damit ist umrissen, was Informatik heißt:
Es ist die Wissenschaft von der systematischen Verarbeitung von Informationen; insbesondere der automatischen Verarbeitung mit Hilfe von Digitalrechnern (und nicht das Wissen darum, wie man einen Computer bedient oder seine Programme oder Spiele oder das Internet – aber hinter alledem steckt natürlich auch Informatik).

Die Informatik hat unsere Welt in den letzten Jahren verändert: Medizinische Neuerungen wie der Herzschrittmacher oder die Überwachung von Intensivstationen sind ohne Informatik nicht denkbar; ohne Informatik wäre keine differenzierte Wettervorhersage möglich, keine Erkundung des Weltraumes, keine Steuerung komplizierter Fertigungsprozesse, kein Routenplaner, kein Handy-Telefonat, keine SMS, kein Chat ... Kein Studium und kaum ein Berufszweig kommt heute ohne Grundkenntnisse der Datenverarbeitung aus.

Deshalb halten wir die Informatik in der Schule für ein wichtiges, für ein unverzichtbares Fach, für ein Fach, das jeder und jede eine Zeit lang belegen sollte; eine verantwortliche Mitgestaltung unserer Zukunft ist sonst nicht möglich.

Das Gymnasium Altenholz wird dieser zeitgemäßen Anforderung durch verschiedene jüngere Entscheidungen gerecht:

• Gemäß einem Beschluss der Lehrerkonferenz von 2018 haben wir begonnen, alle Schüler der G9-Jahrgänge (derzeit 5. - 7. Klasse) 2-stündig in „pdfAngewandter Informatik und Medienbildung“ zu schulen – wahrscheinlich als einziges Gymnasium im Lande.
• Mit dem Aufwachsen dieser Jahrgänge soll diese Ausbildung bis zur 10. Klasse (also bis zum Erreichen der Oberstufe) fortentwickelt werden.
• Derzeit wird Informatik schon im naturwissenschaftlichen Wahlpflichtbereich der 8. und 9. Jahrgangsstufe ein halbes Jahr lang neben Biologie, Chemie und und Physik unterrichtet.
• Im 1. Jahrgang der Oberstufe belegen alle Schüler das Fach Informatik.
• Im Physik-Profil bleibt Informatik bis zum Abitur verpflichtend; in den meisten anderen Profilen können die Schüler die Fortsetzung freiwillig wählen. Dann ist Informatik auch ein mögliches Prüfungsfach im Abitur.

Für die Arbeit stehen inzwischen 3 Computerräume und mehrere Klassensätze Laptops zur Verfügung; in jedem weiteren Raum der Schule lassen sich einzelne Computer in das Schulnetz (und das Internet) bringen.

Regelmäßig nehmen Kurse oder einzelne Schülergruppen der Oberstufe an Informatik-Wettbewerben teil und haben dort schon mehrfach Stipendien für ihr anschließendes Studium gewonnen.

Sollte die Entschlüsselung des Mottos bisher noch nicht gelungen sein: Hier lässt sich ein Programm herunterladen, das diese Arbeit abnimmt; es ist im Informatik-Unterricht der Schule entwickelt worden und garantiert virenfrei. Nur bei der Schlüsselzahl muss noch ein wenig experimentiert werden – dann aber lässt sich erkennen, wie der Algorithmus arbeitet.

Ein schöner Einstieg in die Informatik :-) .

Schulinternes Fachcurriculum Informatik

Hier finden Sie den aktuellen Stand unseres schulinternen Fachcurriculums:

pdfÜbersicht_Medienbildung_und_Angewandte_Informatik_am_Gymnasium_Altenholz_in_der_Sek._I.pdf

pdfSchulinternes Fachcurriculum Informatik (2014)

Die Aufgabe eines schulinternen Fachcurriculums ist es, die Kerninhalte und Kompetenzen, die in den Fachanforderungen / Lehrplänen des Landes Schleswig-Holstein verbindlich vorgegeben sind, über die einzelnen Jahrgangsstufen hinweg aufzubauen. Das schulinterne Fachcurriculum bildet die Planungsgrundlage für den Fachunterricht und enthält konkrete Beschlüsse der Fachschaft über
  • anzustrebende Kompetenzen für die einzelnen Jahrgangsstufen
  • Schwerpunktsetzungen, die Verteilung und Gewichtung von Unterrichtsinhalten und Themen
  • fachspezifische Methoden (mit Bezug zum Methodencurriculum)
  • angemessene mediale Gestaltung des Unterrichts (mit Bezug zum Mediencurriculum)
  • Diagnostik, Differenzierung und Förderung,
  • Leistungsmessung und Leistungsbewertung (in Ergänzung zu den allgemeinen Vorgaben der Schule)
  • Einbeziehung außerunterrichtlicher Lernangebote und Ganztagsangebote.

Das Fachcurriculum berücksichtigt die Prinzipien des fächerverbindenden und fächerübergreifenden wie auch des themenzentrierten Arbeitens. Weitere Ausführungen zur Gestaltung des schulinternen Fachcurriculums finden sich im Kapitel 4 der Fachanforderungen.

Es wird regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt.