Corona Informationen

Persönlichkeit stärken

Persönlichkeitsentwicklung klein web

"PERSÖNLICHKEIT STÄRKEN" lautet unser Leitsatz im Qualitätsbereich Persönlichkeitsentwicklung.

Bildung bedeutet für uns auch: Wir fördern die Entwicklung der Jugendlichen zu kritischen und selbstbestimmten Individuen, die ihre Lernbiographie, ihre Motivation und ihre Persönlichkeit eigenständig und möglichst umfassend gemäß ihrer Talente individuell und lebenslang entwickeln (siehe Präambel). Eine starke Persönlichkeit ist gleichzeitig immer auch Teil einer Gemeinschaft und befindet sich mit ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen in ständiger auf Werten basierender Interaktion.

Werte helfen den Kindern und Jugendlichen, sich in einer zunehmend komplexen und individualisierten Gesellschaft zurechtzufinden. Sie bilden einen wichtigen Orientierungsrahmen bei der Entwicklung zu einer starken, autonomen Persönlichkeit. Lehrkräfte können ihren Schülerinnen und Schülern nur die Werte vermitteln, von denen sie selbst überzeugt sind und die sie im Schulalltag auch vorleben. Daher ist uns der regelmäßige Austausch über gemeinsame Wertvorstellungen innerhalb des Kollegiums sowie zwischen Lehrkräften und Eltern wichtig. Bestimmte Grundwerte und Erziehungsziele (Beispiele) stehen für uns am Gymnasium Altenholz im Mittelpunkt und sind in den einzelnen Qualitätsbereichen verankert. Sie bilden den gemeinsamen Rahmen unseres täglichen Miteinanders – in der Schule ebenso wie im Elternhaus.

Auf dem individuellen Weg zum Erwachsensein stehen jede Schülerin und jeder Schüler immer wieder ganz eigenen Herausforderungen gegenüber. Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler auf diesem Weg begleiten. Wir wollen ihnen in krisenhaften Zeiten beratend zur Seite stehen und sie dabei unterstützen, ihre persönlichen Herausforderungen zu meistern und somit eine gefestigte Persönlichkeit herauszubilden.

Ziele im Qualitätsbereich Persönlichkeitsentwicklung sind für uns der Ausbau beratender Vieraugengespräche und Projekte, in denen in Gruppen präventiv gearbeitet wird.

 

Medienkompetenz

Der Umgang mit modernen Medien stellt für Kinder und Jugendliche heute eine Selbstverständlichkeit dar - und diese Entwicklung begrüßen wir ausdrücklich! Daher integrieren wir moderne Medien weitgehend in unseren Unterricht und führen das Fach Informatik bereits in der 5. Klasse ein. Wir wollen unsere Schüler*innen auf ihrem Weg in die "digitale Zukunft" begleiten.

Viele Eltern betrachten den Umgang ihrer Kinder mit Computern, Tablets und Smartphones auch mit Sorge, unbestritten birgt z. B. der arglose Umgang mit vermeintlich harmlosen sozialen Medien Gefahren.

Medienelternabend
„Warum faszinieren digitale Spiele so sehr?“ „Was interessiert Fünftklässler*innen aktuell besonders auf mobilen Geräten?“ „Worauf muss ich bei der Selbstpräsentation meines Kindes im Netz achten?“ Diese oder ähnliche Fragen beschäftigen viele Eltern.
Wir veranstalten jeweils im Februar Medienelternabende für die Eltern unserer Fünftklässler*innen, um über diese Fragen ins Gespräch zu kommen. Hierbei unterstützen uns die ElternMedienLotsen des Offenen Kanals Kiel: Sie bringen Ihnen als Eltern - mit in jedem Jahr aktualisierten Inhalten - die mediale Welt Ihrer Kinder näher, ermutigen Sie, Ihre eigenen Familienregeln zu entwickeln und zu etablieren und beantworten alle Fragen rund um das vielschichtige Thema „Medien“.

Medienworkshop Anfang der 6. Klasse
Auf Elternwunsch organisieren wir einen Medienworkshop für unsere Sechstklässler*innen, der von der „Kompetenzwerft“, unserem externen Partner, bei uns in der Schule ausgerichtet wird. Ziel ist es, den Schüler*innen einen kompetenten und reflektierten Umgang mit den Medien zu ermöglichen. Hierbei werden zunächst die eigenen Vorlieben, Erfahrungen und Wünsche der Kinder berücksichtigt und Wissenslücken geschlossen: „Warum ist die Kommunikation ausschließlich über Texte oft schwierig?“ „Wie verhält man sich bei Kettenbriefen?“ „Wie viel Mediennutzung ist angemessen?“ – Diese und viele andere Fragen werden auf diesem anschaulichen und kindgerechten Medienworkshop beantwortet!

pdfEML_Elternabende-Flyer

 IQSH-Broschüre zur Medienerziehung:

pdfMedienerziehung in SH.pdf

Wertevermittlung (Mottowochen)

Mit "Mottowochen" meinen wir an dieser Stelle nicht die Tradition der Abiturienten, in der letzten Schulwoche verkleidet zur Schule zu kommen (diese Tradition gibt es bei uns auch!), sondern Wochen, in denen bestimmte Grundwerte bewusst in den Mittelpunkt des schulischen Miteinanders gerückt werden.

Folgende Mottowochen gab es bereits:

  • Woche der Höflichkeit
  • Woche der Pünktklichkeit
  • Woche der Gelassenheit
  • Woche des Medienbewusstseins

Pro Halbjahr sollte nach Möglichkeit eine solche Mottowoche stattfinden. Als nächstes planen wir eine "Woche der Toleranz", wobei die bereits genannten Themen regelmäßig erneut aufgegriffen werden sollen.

In einer Mottowoche wird das jeweilige Thema nicht nur im Unterricht verstärkt aufgegriffen (eine Vorbereitungsgruppe stellt dazu Material bereit), sondern es prägt den gesamten Schulalltag und soll die dabei helfen, die gewohnten Verhaltenroutinen zu hinterfragen. Denn das Ziel ist dieser Mottowochen ist natürlich, über diese kurzfristigen "Impulswochen" hinaus das Miteinander in der Schulgemeinschaft postiv zu beeinflussen!

 

Berufs- und Studienorientierung

Parallel zum unterrichtlichen Geschehen mit all seinen inhaltlichen und methodischen Ansprüchen bietet unsere Schule etliche Impulse zur individuellen Orientierung in Fragen Beruf und Studium. Vielfach binden Klassenlehrkräfte Bausteine und spezielle Tage in den Unterricht ein.

Im Einführungsjahrgang der Oberstufe absolvieren alle Schülerinnen und Schüler ein einwöchiges Sozialpraktikum. Darüber hinaus besuchen alle Klassen die Studieninformationstage der Christian-Albrechts-Universität Kiel.

In der darauffolgenden Klassenstufe findet ein zweiwöchiges Wirtschaftspraktikum statt, welches an das Fach Wipo geknüpft ist und Einblicke in wirtschaftliche Problemstellungen eröffnen soll. In einer Informationsveranstaltung in der Schule wird der Besuch der Nordjob-Messe in Kiel vorbereitet und organisiert.

In sämtlichen Klassen erfolgt eine Information über die Bedingungen und Abläufe der Anmeldung zu einem Studium an FH oder Universität, zu Möglichkeiten des dualen Studiums und auch zu Ausbildungen durch die Experten von der Bundesagentur für Arbeit. Individuelle Beratungstermine bei unserem Berufsberater der Agentur für Arbeit, Herrn Martin Bodenstein, die bei uns in der Schule erfolgen, können per E-Mail vereinbart werden.

Klassen nehmen auf Wunsch und Vermittlung durch Lehrkräfte an den speziellen Veranstaltungen der CAU mit dem Thema „Studieren- aber was?“, ganztägigen Workshops, oder Trainingsangeboten der Förde Sparkasse teil.

Eine vollständige Übersicht über unsere Aktivitäten im Bereich der Berufs- und Studienorientierung erhalten Sie hier:

pdfBerufs-_und_Studienorientierung_Gym_Ahz_8_20.pdf

Wenn Sie Fragen oder Hinweise zur Beruflichen Orientierung und zu den Praktika haben, melden Sie sich gern bei...

Droste CarstenCarsten Droste

Koordinator Berufliche Orientierung
Gymnasium Altenholz
Danziger Str. 18a
24161 Altenholz
0431 / 540 28 60 (Schule) oder 0152 / 52464420 (Handy)
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 Abschließend einige externe Links:

  • Studienführer Deutschland. die offizielle Übersicht sämtlicher Studiengänge
  • Informationsangebote der Bundesagentur für Arbeit
  • www.studieren-studium.com Kostenloser Test, der etwa 120 Minuten dauert und Hinweise der persönlichen Eignung für Studienrichtungen liefert. Nach Beendigung des Tests wird gezeigt, wo diese Studienrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz belegt werden können.
  • Ganz aktuell gibt es mit dem Elternkompass ein kostenfreies Informationsangebot für Eltern zu allen Fragen rund um das Thema „Ein Stipendium für mein Kind?!“.

Beratungsnetzwerk

BeratungsfragenAls Beratungsnetzwerk stehen wir grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern, aber auch Lehrkräften und Eltern zur Verfügung, die mit schwierigen pädagogischen Situationen konfrontiert sind.
Schülerinnen und Schüler geraten im Laufe ihres Schullebens in manche schwierige Situation:

  • es klappt mit den Mitschülern nicht,
  • die Leistungen stimmen nicht,
  • es gibt Konflikte mit einem Lehrer/einer Lehrerin,
  • das Lernen macht große Schwierigkeiten,
  • es gibt familiäre Probleme,
  • Gewalterfahrungen belasten,
  • problematisches Suchtverhalten entwickelt sich,
  • irgendwie ist alles ...

Das Beratungsnetzwerk ist für alle da, die ihre Sorgen mit jemanden besprechen wollen, der/die zuhört und – mit dem Gespräch, aber auch anderen Methoden – dabei hilft, eine Lösung zu finden.
Die Beratung ist selbstverständlich freiwillig. Wir geben keine Ratschläge, sondern begleiten den Hilfesuchenden auf dem eigenen Weg zu seiner bzw. ihrer Lösung. Alles, was in der Beratung geschieht, ist absolut vertraulich.

Wenn jemand Unterstützung und Hilfe sucht, kann er oder sie direkt mit einem von uns Kontakt aufnehmen oder auch eine andere Lehrkraft um Vermittlung bitten. Wir vereinbaren dann einen Gesprächstermin. Meist wird ein Termin nicht genügen und es werden Folgetermine verabredet. Wenn wir nicht mehr weiter wissen oder es für nötig halten, stellen wir nach Absprache mit der Hilfesuchenden den Kontakt her zu Beratungsstellen, zur Schulsozialpädagogin, zu Ärzten, zu Therapeuten – einfach zu Menschen, die im konkreten Fall weiter helfen können.

Neben der Tür zum Lehrerzimmer befindet sich ein Schaukasten mit den Kontaktdaten. Grundsätzlich sind alle nach dem E-Mail-Schema Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen. Aber am einfachsten ist es, uns einfach in der Schule anzusprechen!

Schülerpaten

Schuelerpaten LogoSeit Ende 2009 sind auch für unsere Schule die „Schülerpaten – Altenholz" erfolgreich im Einsatz. Schüler, Eltern und Lehrer freuen sich über die aktive Unterstützung durch diese Damen und Herren, von denen viele, aber nicht alle bereits im Ruhestand sind. Sie verfolgen das Ziel, Kindern aller Schulen in Altenholz

  • bei Bedarf
  • auf Wunsch
  • im Einverständnis mit den Eltern
  • in Abstimmung mit der jeweiligen Schule

als „Pate" in regelmäßigen Abständen zur Verfügung zu stehen.

Denn nicht alle Kinder haben das Glück, dass ihre Eltern mittags /nachmittags zu Hause sein können, um ihnen in dieser Zeit Zuwendung und Unterstützung zu geben. Nicht alle Jugendlichen haben zu Hause einen kompetenten Ansprechpartner, wenn es um die Berufswahl, Praktikumsplätze oder schulischen Durchhaltewillen geht.
Mit ihrer Lebenserfahrung und ihrem Engagement wollen die „Schülerpaten – Altenholz" möglichst vielen Kindern und Jugendlichen zum Erfolg verhelfen. Die Aufgaben sind so vielfältig, wie die Bedürfnisse von Erstklässlern und Schulabgängern unterschiedlich sind.

Anliegen der „Schülerpaten – Altenholz" ist es daher, Ansprechpartner zu sein in allen Fragen, die kleine und große Schulkinder bewegen können; z. B.

  • schulische Angelegenheiten,
  • musische Bereiche (Bildung im weitesten Sinne),
  • Freizeitgestaltung (Sport, Unternehmungen),
  • Berufswahl.


Dem Kind / Jugendlichen sollen dadurch über das schulische Umfeld hinaus Anregungen geboten sowie seine Lernfreude und sein Selbstvertrauen gestärkt werden. Das Bild von „Ersatz-Omi / Opa" trifft unsere Vorstellungen vielleicht am besten.

Dem endgültigen Abschluss der jeweiligen Patenschaft wird ein einfaches, aber verlässliches Verfahren vorgeschaltet, damit alle Beteiligten mit gutem Gewissen und mit Vertrauen eine solche Beziehung eingehen können.

Wer sich angesprochen fühlt, weil er die Unterstützung in Anspruch nehmen möchte oder Interesse an einer Tätigkeit als „Pate" hat, der wende sich an die jeweiligen Klassenlehrer oder gerne auch direkt an mich:

Loeber

Dr. Dietrich Loeber (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

Weitere Informationen auf der Homepage der Schülerpaten: http://www.schuelerpaten-nord.de

 

Suchtprävention

Das Präventionskonzept unserer Schule hat zum Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu einem eigenverantwortlichen, selbst kontrollierten Umgang mit suchtauslösenden Verhaltensmustern anzuleiten, auch gegen den sozialen Druck ihrer peer group.

Konkrete Ziele in Bezug auf spezielle Suchtformen bzw. Suchtmittel sind:

  • Verzicht auf Nikotin
  • Abstinenz im Bereich illegaler Drogen
  • Maßvoller Umgang mit Alkohol und Medikamenten
  • Maßvoller Umgang mit Internet und Computerspielen
  • Vermeidung von Esstörungen

Diese Ziele sollen durch regelmäßige unterrichtliche und außerunterrichtliche Aktivitäten erreicht werden.

Ausgangspunkt für dei Entwicklung des heutigen Konzepts war die Teilnahme an und die Ergebnisse der Umfrage „Gläserne Schule" 2010/2011. Im Anschluss bildete sich ein Arbeitskreis, an dem die Schulleitung, Elternvertreter, Lehrkräfte sowie Herr Teipel von der Droge 70 und Frau Kühl-Freese vom IQSH teilnahmen. Das Ergebnis dieses Arbeitskreises war eine Liste von möglichen außerunterrichtlichen Projekten in den Klassenstufen 5-9.

Folgende Projekte werden momentan in den einzelnen Klassenstufen fortlaufend durchgeführt. Darüber hinaus werden geeignete Angebote von Präventionsstellen, Krankenkassen, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und anderen Anbietern eingebunden.

6. Klasse: Fachtag zur Medienkompetenz in Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal (freiwillig; Vorstellung durch Veranstalter auf Elternabend Mitte der 5. Klasse und Entscheidung der Eltern hinsichtlich Kostenübernahme)

7. Klasse: Veranstaltung zur Internet- und Medienkompetenz durch Präventionsbeamte der Polizei. Schwerpunkte: Cybermobbing, Social Communities, Happy Slapping, sexy Selfies (verpflichtend; Anmeldung durch Präventionsbeauftragten)

8. Klasse: Teilnahme am Wettbewerb „Be smart don't start" (freiwillig; Anmeldung durch Klassenlehrer)

9. Klasse: Aktionstag zum Thema Alkohol, durchgeführt von der Kommunikationsagentur Schultze-Walther-Zahel unter Mitwirkung eines Referenten der BZgA, dem Autor Olaf Büttner und dem Landtagsabgeordneten Thomas Stritzl. (verpflichtend; Anmeldung durch Präventionsbeauftragten)

10. Klasse: Veranstaltung zur Suchtgefährdung durch Alkohol, Drogen und Medikamenten durch Präventionsbeamte der Polizei. Schwerpunkte: Wirkungsweise von Drogen, Rechtsnormen, Promillegrenzen, Jugendschutz (verpflichtend; Anmeldung durch Präventionsbeauftragten)

Die Eltern werden auf speziellen Elternabenden über die grundsätzlichen Ziele der Suchtprävention, über die jeweiligen Sachinhalte und über bevorstehende Aktivitäten unterrichtet.
In einem akuten Fall von Drogenmissbrauch werden für die Betroffenen selbst, für ihre Eltern und/oder für die betroffenen Klassen individuelle Hilfsmaßnahmen bereitgestellt.
Die Einbindung von Themen zur Suchtprävention in den regulären Unterricht findet statt im Rahmen der Anknüpfungsmöglichkeiten an den Lehrplan.

Weitere Informationen zum Thema schulische Suchtprävention finden Sie in dieser Broschüre des IQSH: pdfSuchtprävention_IQSH.pdf

 

Stefan Dreyer

Präventionsbeauftragter

Girls' and Boys' Day

Seit vielen Jahren gibt es sie nun schon - die bundesweit organisierten und von einem breiten Unterstützernetzwerk getragenen Girls' bzw. Boys' Days. Auch Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Altenholz haben schon oft mitgemacht. In diesem Jahr solltet ihr euch den 26. März 2020 vormerken!

Das Ziel dieses Tages ist schnell beschrieben: Jungen sollen in typische Mädchenberufe "hineinschnuppern" und Mädchen in typische Jungenberufe! Dies soll euch helfen, euch von Vorurteilen in eurem Kopf zu lösen und den Mut zu haben, den Berufsweg zu ergreifen, der wirklich zu euch passt.

Weitere Informationen zu diesem Aktionstag erhaltet iht, wenn ihr auf das jeweilige Logo klickt:

 

girls day logo

boys day logo

 

 

 

 

Wenn ihr eine/n Arbeitgeber/in gefunden habt, müsst ihr zunächst die Freistellung vom Unterricht beantragen. Die Formulare dazu findet ihr hier:

pdfGirls-Day_Freistellung.pdf

pdfBoys-Day_Freistellung.pdf

Sexualerziehung / STD

In die Schulzeit fällt für alle unsere Schülerinnen und Schüler auch die Phase der Pubertät. Sie werden eingeschult als Kinder und machen das Abitur als junge Frauen und Männer. Sie machen nicht nur erste sexuelle Erfahrungen in dieser Zeit, sondern sie entwerfen vor allem auch ein Selbstbild als Frau bzw. Mann in der Gesellschaft.

Die Schule übt ihren Auftrag zur Sexualerziehung gemeinsam mit den Eltern aus. Fachübergreifend orientieren wir uns dabei an den Zielen einer emanzipatorischen Sexualerziehung:

  • Abbau von Ängsten und Schuldgefühlen durch Sachinformationen
  • Einbindung der Sexualität in menschliches Sozialverhalten (Hinterfragen von Rollenbildern)
  • Förderung der Beziehungsfähigkeit (Beziehungen eingehen, aufbauen, leben, aber auch lösen können)
  • Erwerb grundlegender Kenntnisse der körperlichen, psychischen und sozialen Entwicklung
  • Entwicklung eines positiven Verhältnisses zur eigenen Entwicklung (sich selbst und den eigenen Körper akzeptieren wie er ist und damit in der Lage sein, den "Normalitätsbegriff" zu hinterfragen)
  • Erziehung zu verantwortlichem sexuellen Verhalten gegenüber sich selbst, dem Partner, der Familie und der Gesellschaft
  • Förderung der Kommunikationsfähigkeit über Sexualität
  • Erziehung zur sexuellen Mündigkeit und Toleranz

Im Einklang mit diesen emanzipatorischen Zielen steht auch die Aufklärung über und die Abwehr von Gefahren im Zusammenhang von sexuellem Verhalten. So thematisieren wir sexuellen Missbrauch ebenso wie die Gesundheitsgefahren durch sexuell übertragbare Krankheiten (STD). Zur Aidsprävention findet in der 9. Klasse eine außerunterichtliche Informationsveranstaltung statt.

Das Thema Sexualität ist aus unserer Sicht auch ein wichtiges Thema in der schulinternen und außerschulischen Beratung von jungen Menschen. Unsere Beratungslehrkräfte sind verschwiegen und werden anvertraute Geheimnisse für sich behalten.

Weitere Informationen erhältst du hier: https://www.loveline.de/startseite.html

Eine sehr gute externe, anonmyme Beratung erhältst du bei Pro Familia in Kiel:  http://www.profamilia-sh.de/pages/verband/beratungsstellen/kiel/

 

 

 

 

 

Verkehrserziehung

achtung auto 2 378x252 48900In allen Schularten ist die Verkehrserziehung Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrags:

pdfErlass_Verkehrserziehung_SH (2013)

Schulische Verkehrserziehung leistet gleichermaßen Beiträge zur Sicherheitserziehung, Sozialerziehung, Umwelterziehung und Gesundheitserziehung. Verkehrserzieherische Arbeit in der Schule bedarf der Ergänzung und ständigen Begleitung durch entsprechende Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit. In der Sekundarstufe I soll die Verkehrserziehung Schülerinnen und Schüler befähigen, sich als Fußgänger, Inline Skater, Mitfahrer in öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln und besonders als Radfahrer verkehrsgerecht und verantwortungsbewusst zu verhalten. Besondere Schwerpunkte sind in der Orientierungsstufe der öffentliche Nahverkehr, Sicherheitsvorschriften und Verkehrsregeln, in den Klassen 7 und 8 eine erweiterte Radfahrausbildung, in den Klassen 9 und 10 die Problematik des motorisierten Verkehrs, ggf. Fragen des Einstiegs in die motorisierte Verkehrsteilnahme.

Die Verkehrserziehung behinhaltet im Wesentlichen die Verkehrssicherheitswettbewerbe in den Klassenstufen Quinta und Untertertia! Die Schülerinnen und Schüler füllen unter den normalen Bedingungen einer Klassenarbeit (45 Min) einen Fragebogen aus. Die Fragen beziehen sich auf die besonderen Schwerpunkte der jeweiligen Altersstufe. Die Auswertung erfolgt durch die Klassenlehrerin bzw. den Klassenlehrer, die/der ebenso die Fehler mit den Schülerinnen und Schülern bespricht.

Desweiteren findet innerhalb Verkehrserziehung ein Verkehrssicherheits-Programm „Achtung Auto" vom ADAC an unserer Schule statt. Dieses wird alle zwei Jahre in der Sexta bzw. Quinta durchgeführt.

Das Programm hat im Wesentlichen folgende Ziele:

  • Die Schüler/innen sollen erkennen, dass der Mensch einen „Anhalteweg" zum Stehenbleiben braucht.
  • Die Schüler/innen sollen erfahren und einsehen, dass auch die Fahrzeuge nicht sofort stehen bleiben können, sondern einen „Anhalteweg" haben, der in erster Linie von der Geschwindigkeit und der Reaktionszeit, aber auch von der Fahrbahnbeschaffenheit bestimmt wird.
  • Die Schüler/innen sollen erkennen, dass das Angurten und sie Kinderrückhaltesysteme im Auto für die Sicherheit der Fahrzeuginsassen unabdingbar notwendig sind. Sie lernen, wie wichtig es ist, sich richtig zu sichern.
  • Die Schüler/innen Schüler/innen sollen aufgrund der handlungsorientierten Erfahrungen im Programm „Achtung Auto" und der thoeretischen Nachbereitung ihr Verhalten im Straßenverkehr kritisch prüfen und gegebenenfalls ändern, damit sie sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer weniger gefährden.
  • Es soll deutlich der Eindruck vermittelt werden, dass nicht nur die Kinder, sondern auch und vor allem die Autofahrer mit besonderen Problemen im Straßenverkehr konfrontiert werden.

Dabei soll in einem praktischen Programmteil den Schüer/innen folgende Lerninhalte vermittelt werden:

  • Definition des Bremswegs
  • Definition des Reaktionswegs
  • Definition des Anhaltewegs
  • Demonstration des Anhaltewegs bei trockener Fahrbahn
  • Demonstration des Anhaltewegs bei nasser Fahrbahn (fakultativ)
  • Erleben einer Notbremsung

 

Tina Brinker

Beauftragte für Verkehrserziehung